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Wann sollte nicht massiert werden

  • Bei Thrombose, frischem Schlaganfall oder Herzinfarkt darf nicht massiert werden!


  • Bei akuten Entzündungen oder entzündlichen Prozessen im Körper: Dazu zählen vor allem fieberhafte Erkrankungen, Erkrankungen der Gefässe, Entzündungen und Venenentzündungen. Mögliche Symptome einer Entzündung sind Fieber, Rötung und/oder Schwellung der betroffenen Stelle, evtl. eine Einschränkung der Beweglichkeit und Schmerzen.


  • Bei Hauterkrankungen und offenen Wunden: Berührungen der Haut an betroffenen Stellen können die Krankheit verschlimmern, zur Verschleppung der Keime auf der Haut oder zu einer Ansteckung der Therapeutin oder des Therapeuten führen.


  • Bei frischen traumatischen Verletzungen: Bei einer traumatischen Verletzung ist die Massage wegen des Druckes auf das entsprechende Gewebe (wie z. B. Haut, Muskulatur, Knochen) absolut kontraindiziert, da das Gewebe zunächst Ruhe für die Heilung benötigt.


  • Bei Krebs-Patient:innen sollte nicht massiert werden, um die Lymphen nicht anzuregen.


  • Bei Osteoporose-Patient:innen ist bei der Wahl einer Massage besondere Vorsicht geboten, da einzelne Massageformen einen weiteren negativen Effekt auf die bereits angegriffenen Knochen haben können.


  • Bei Krampfadern: Durch den Druck auf die Extremitäten (Arme und Beine) können sich Thromben lösen. 


  • In den ersten drei Monaten und bei Komplikationen einer Schwangerschaft sollte nicht massiert werden.


Kontaktieren Sie im Zweifel darüber, ob eine Massage für Sie geeignet ist, Ihren behandelnden Arzt oder Ihre behandelnde Ärztin vor dem Buchen eines Termins.